Häufig gestellte Fragen

Hier haben wir für Sie alle relevanten Fragen und Antworten zusammengefasst.

Es gibt zwei Situationen, in welchen Ihnen als Geschädigtem eine Nutzungsausfallentschädigung zusteht:

Situation I:
Sie lassen Ihr Fahrzeug reparieren und benötigen in dieser Zeit keinen Mietwagen, dann steht Ihnen Nutzungsausfallentschädigung zu.

Situation II :
Ihr Fahrzeug unterliegt der Totalschadenabrechnung und ein Fahrzeugwechsel wird angestrebt. Sollten Sie hier keinen Mietwagen in Anspruch nehmen, steht Ihnen somit ersatzweise eine Nutzungsausfallentschädigung zu.

Die Höhe der Nutzungsausfallentschädigung wird bereits im Gutachten festgestellt und dokumentiert. 
Der Betrag bemisst sich vorrangig nach der Fahrzeugklasse, in die Ihr Fahrzeug einzustufen ist.

Tipp:

Ihr Rechtsanwalt macht den Nutzungsausfall für Sie gegenüber der gegnerischen Versicherung geltend.

Unfall-Situationen werden oftmals von den Beteiligten nicht richtig eingeschätzt, insbesondere wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie eventuell selbst eine Teilschuld trifft.
Kontaktieren Sie uns in solchen Fällen einfach unverbindlich und schildern Sie uns möglichst genau, wie sich der Unfall ereignet hat.
Senden Sie uns gerne auch Fotos per WhatsApp zur Veranschaulichung der Unfallsituation. Einer unserer Sachverständigen wird den Sachverhalt für Sie kostenfrei und rechtssicher ggf. unter Rücksprache mit einem entsprechenden Rechtsanwalt für Sie beantworten.
So machen Sie garantiert nichts falsch!

Durch unser gut strukturiertes Netzwerk haben wir die Möglichkeit, direkt bei Anruf einen Termin mit Ihnen abzustimmen. Die Begutachtung findet üblicherweise am gleichen oder nächsten Werktag statt. Wenn Sie einen späteren Termin wünschen, auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten sowie an Wochenenden ist dies ohne möglich – selbstverständlich ohne zusätzliche Kosten.

Mit dem Wort „Bagatellschaden“ versucht die Versicherung einen Begriff zu definieren, bei dem auf Grund der Geringfügigkeit des Schadens kein Gutachter erforderlich sei. Die Bagatellschadengrenze liegt bei 715,81 EUR (ursprünglich 1.400 DM).

Beachten Sie dabei bitte:
Auch ein kleiner „unscheinbarer“ Kratzer im Lack, kann die Schadensumme schnell in den vierstelligen Bereich treiben, selbst wenn er augenscheinlich „harmlos“ wirkt.

Tipp:

Um hier Abhilfe zu schaffen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, uns per WhatsApp oder E-Mail einfach ein oder mehrere Schadenbilder zu senden. Wir werden Ihnen dann kostenfrei und unverbindlich eine Ersteinschätzung abgeben, ob ein Gutachten oder lediglich ein Kostenvoranschlag der richtige Weg ist.

Unsere spezialisierten Gutachter benötigen für die Begutachtung Ihres Fahrzeuges in der Regel 30 bis 60 Minuten. Hier stehen wir Ihnen auch gerne für Fragen, Tipps oder eine ausführliche Beratung zur Verfügung. Dieser Service ist für Sie selbstverständlich KOSTENLOS.

Im Rahmen der Begutachtung nehmen sich unsere Gutachter grundsätzlich die nötige Zeit, offene Fragen ausführlich zu erörtern und alle Unklarheiten zu beseitigen.
Natürlich können Sie uns auch noch nach Erhalt des Gutachtens jederzeit telefonisch oder schriftlich kontaktieren, wenn im Nachhinein noch Fragen aufkommen oder Sie sich unsicher fühlen.
Wir werden alles detailliert mit Ihnen besprechen.
Grundsätzlich gibt es für Sie keine zeitlichen Beschränkungen bei der Zusammenarbeit mit unseren Gutachtern.

Tipp:
Halten Sie für Ihren Anruf oder Ihre Nachricht die entsprechende Gutachtennummer bereit.

Wir haben eine Vielzahl an Partnerwerkstätten, in denen wir Ihr Fahrzeug anschauen bzw. begutachten können. Außerdem gibt es natürlich noch die Möglichkeit, dass einer unserer Gutachter in die Werkstatt Ihres Vertrauens oder einen anderen von Ihnen gewünschten Ort kommen, wie z.B. Ihren Arbeitsplatz oder die Garage zu Hause.  Egal, wo Sie uns brauchen, wir sind stets vollständig ausgerüstet für Sie da.

Grundsätzlich ist es Ihnen freigestellt, in welcher Werkstatt Sie nach der Begutachtung den Unfallschaden an Ihrem Fahrzeug beheben lassen.

Tipp:
Auch an diesem Punkt kommt es immer wieder vor, dass Versicherungsgesellschaften Ihnen ihre „Partnerwerkstätten“ für die Behebung der Unfallschäden vorschlagen. Hier ist Vorsicht geboten, da diese meist aufgrund des niedrigen Preisniveaus als Partnerwerkstätten der Versicherungsgesellschaft gewählt und Ihnen empfohlen werden.

NEIN! Die Versicherung ist nicht berechtigt, die im Gutachten festgelegten Kosten ohne weiteres zu kürzen. Ihr Anwalt wird Ihnen ggf. unter Rücksprache mit Ihrem Gutachter hier weiterhelfen können.

Unabhängig davon, ob Ihr Fahrzeug durch einen PKW, ein Fahrrad, eine Schubkarre, oder etwas Anderes beschädigt wurde – ist der Verursacher bekannt ist, handelt es sich um einen Haftpflichtschaden. Um Ihren Schadenersatzanspruch geltend zu machen, müssen Sie den Schaden gegenüber Ihm bzw. der Versicherung entsprechend nachweisen. Hierzu benötigen Sie ein entsprechendes Gutachten als Beweis für den entstandenen Schaden.

Tipp:

Um hier im Vorfeld Sicherheit für Sie zu schaffen, bieten wir Ihnen auch an dieser Stelle die Möglichkeit, uns per WhatsApp Schadenbilder zu senden.
Einer unserer Gutachter wird dann kostenfrei und unverbindlich vorab den Sachverhalt ggf. unter Rücksprache mit einem geeigneten Rechtsanwalt für Sie prüfen. So kann sichergestellt werden, was für Sie der bestmögliche Weg ist, ohne dass Ihnen Kosten entstehen.

Es werden grundsätzlich die geltenden Verrechnungssätze des nächstgelegenen Autohauses des entsprechenden Fahrzeugherstellers verwendet. Wir greifen dafür auf eine stets aktuelle Datenbank von Autohäusern zurück. Nur so ist gewährleistet, dass Sie später die freie Werkstattwahl haben.

Tipp:

Eine Schadenberechnung mit anderen Verrechnungssätzen würde zu einem geringeren Schadenersatzbetrag für Sie führen, was Ihnen dementsprechend keinen Vorteil bietet.

Bei der Wertminderung spielt es keine entscheidende Rolle, ob der Schaden Ihr Fahrzeug technisch oder anderweitig beeinflusst. Hier spielt eher die grundsätzliche Abneigung von Gebrauchtwageninteressenten gegenüber reparierten Unfallwagen eine Rolle. 
Bei der Beurteilung der Wertminderung sind folgende Einflussgrößen zu beachten:

• Marktgängigkeit des Fahrzeuges
• Erhaltungszustand
• Alter
• Laufleistung
• Anzahl der Vorbesitzer
• Vorschäden / nicht behobene Vorschäden
• Fahrzeugwert
• Neupreis
• Instandsetzungsweg (Neu- oder Teilersatz, Instandsetzung)
• Umfang der Instandsetzung
• Beschädigte Teile (Rahmenteile, Schweißteile, Schraubteile)

Die sogenannte merkantile Wertminderung
Trotz einer augenscheinlich umfassenden Reparatur von Schäden, ist es möglich, dass unfallbedingte Mängel dazu führen können, dass nach unbestimmter Zeit Folgeschäden/-wirkungen auftreten können.
Oder:
Bei einer vollständigen Reparatur des Fahrzeugs können weiterhin unfallbedingte Mängel am Auto bestehen, die aber erst in Zukunft als mögliche Folgewirkung in Erscheinung treten könnten.

Wenn Sie Ihr Fahrzeug (weiter-)verkaufen möchten, sind Sie verpflichtet, einen Unfallschaden offenzulegen, sogar dann, wenn dieser repariert und behoben wurde.
Ein Unfallwagen erzielt auf dem Markt einen geringeren Verkaufspreis, als ein unfallfreies Fahrzeug. Obwohl keinerlei erkennbare Mängel vorliegen, hat das Fahrzeug an Wert verloren. In diesem Fall wird von einer merkantilen Wertminderung gesprochen.

Es gibt fünf verschiedene Methoden, den merkantilen Minderwert zu berechnen.
• MFM-Modell (Marktrelevanz- u. Faktorenmethode)
• Halbgewachs-Modell
• Ruhkopf-Sahm-Modell
• Hamburger Modell
• BVSK-Modell

Es kommt häufig vor, dass für Fahrzeuge, deren Laufleistung bereits 100.000km überschritten hat oder die älter sind als fünf Jahre, keine Wertminderung von einer Versicherung übernommen werden soll.
Versuchen Sie auf jeden Fall dagegen vorzugehen.

Die merkantile Wertminderung ist grundsätzlich unabhängig vom Alter und der Laufleistung Ihres Fahrzeuges.

Repräsentativ wurden alle Gutachten unserer Sachverständigen statistisch ausgewertet.
Das Ergebnis: In rund 92% aller Schadenfälle kommt es zu einer Wertminderung, welche oft nicht unerheblich ist.

Tipp:
Der Betrag der Wertminderung bildet einen Teil der gesamten Schadensumme ab, d.h. nach dem Gesetz muss die Versicherung, die zur Zahlung der Schadensumme verpflichtet ist, auch die Wertminderung erstatten muss.

Ihr Rechtsanwalt wird die Wertminderung in jedem Fall einfordern. Die durch das Gutachten festgelegte Wertminderung ist unabhängig von einer möglichen Reparatur des Fahrzeuges.

Das Hinweis- und Informationssystem der deutschen Versicherungswirtschaft (HIS) gibt es seit 1993.
Es umfasst Einträge aus sämtlichen Versicherungssparten. Es sind keineswegs nur „Abzocker“ in der Datenbank gelistet, wie es die Versicherungen häufig beschreiben.
Die sogenannte „schwarze Liste“ der Versicherungen war bis vor kurzem Tabu für die Klienten.
Mittlerweile jedoch ist eine Selbstauskunft für jeden möglich und einmal im Jahr sogar kostenlos. Die HIS-Datenbank dient dabei den Versicherungsklienten und Versicherungsgesellschaften im Hinblick auf Aufdeckung und Prävention von Versicherungsbetrug und -missbrauch sowie der begleiteten Risikoprüfung.

Es ist jedem Verbraucher und Unternehmen möglich, sich bei der „informa HIS GmbH“ zu informieren, ob ein Eintrag über die eigene Person oder Institution vorliegt, d.h. eine Auskunft zu einem Kraftfahrzeug kann der Fahrzeughalter, der Eigentümer oder der Versicherungsnehmer erhalten.
Wie die Selbstauskunft vor sich geht, erfahren Sie auf der Webseite der „informa HIS GmbH, die die Anträge entgegennimmt.
Die Versicherungsgesellschaft muss im Schadenfall wissen, ob ein Fahrzeug schwerwiegende oder unreparierte Vorschäden hatte oder sogar schon einmal als gestohlen gemeldet wurde. Aus diesem Grund meldet der Versicherer an das HIS, wenn diese einen Totalschaden haben, gestohlen wurden sowie im Falle von Abrechnungen ohne Reparaturnachweis (Reparaturbestätigung).

Der Weg zum Oldtimer ist nicht ganz leicht. Um offiziell als Oldtimer zu gelten, muss das Fahrzeug mindestens 30 Jahre alt sein, wobei der Tag der ersten Zulassung gilt. Zusätzlich muss sich das Fahrzeug in einem sehr guten Erhaltungszustand befinden und die technischen Merkmale seiner Hauptbauteile dürfen nicht wesentlich verändert sein (Zeitgenössischer Originalzustand).

In Deutschland herrscht freie Gutachterwahl, d.h. Sie dürfen bei einem nichtverschuldeten Unfall den Gutachter wählen, den SIE gerne beauftragen möchten. Die Chemie zwischen Ihnen sollte stimmen und achten Sie auf Professionalität und fachliche Kompetenz.

Tipp:

In einigen Fällen versucht die Versicherung des Unfallverursachers den Geschädigten zu einem Kostenvoranschlag oder auch zur Nutzung des versicherungseigenen Gutachters zu überreden.

Beides liegt finanziell nicht in Ihrem Interesse, da dies lediglich dazu dienen soll, Ihnen Ihre berechtigten Ansprüche später teilweise oder sogar ganz zu verwehren.
Lehnen Sie bestenfalls entsprechende Angebote der Versicherung ab, denn Ihnen kann z.B. die Wertminderung oder der Leihwagen verwehrt werden.

Ja, bei einem Haftpflichtschaden dürfen Sie als Geschädigter einen Anwalt hinzuziehen, damit dieser Ihnen juristischen Beistand leistet und dafür sorgt, dass Sie nicht nur Recht haben sondern auch Recht bekommen. Nur so können Sie sich vor willkürlicher Kürzung, z.B. seitens der Versicherer erfolgreich schützen.
Um einen Rechtsanwalt mit Ihrer Rechtsvertretung zu beauftragen, benötigen Sie keine Rechtsschutzversicherung, da der Unfallverursacher bzw. dessen Versicherung zum Ersatz der Rechtsanwaltskosten gesetzlich verpflichtet sind. Gleiches gilt auch für den Ersatz der Gutachterkosten bzw. des eigentlichen Schadens am Fahrzeug.

Tipp:

Sie haben, besonders ohne eigenes Fachwissen, deutlich bessere Chancen, die Ansprüche und den Schadenumfang vollständig geltend zu machen, wenn Sie sich Rechtsbeistand suchen.
Wir raten Ihnen daher bei jedem Unfall, die Unterstützung eines Rechtsanwaltes zu suchen.

Mit unseren Gutachten ist es Ihnen IMMER möglich, statt der Reparatur auch den Weg der sogenannten fiktiven Abrechnung zu wählen.
Hierbei muss die Versicherung Ihnen den Nettoschaden ausbezahlen, Sie dürfen das Geld danach beliebig verwenden.

Nein, natürlich nicht.
Wir unterstützen Sie gerne auch im Haftpflichtschadenfall für Ihr E-Bike, Motorrad, Quad, Trike, Anhänger, Transporter, LKW, Landmaschinen sowie Wohnmobil oder Wohnwagen.

Tipp:
Falls Sie sich unsicher sind, ob Ihr Schadenfall in unsere Zuständigkeit fällt, nutzen Sie gerne unsere kostenlose Unterstützung im Schadenfall. Senden Sie uns gern eine E-Mail, eine WhatsApp-Nachricht oder rufen Sie uns an - wir beraten Sie gern und Unterstützen Sie wo wir nur können.

Die Erstellung eines Gutachtens dauert üblicherweise 2-3 Werktage.
Sollte es sich jedoch um einen Totalschaden handeln, kann die Gutachtenerstellung etwas länger dauern, da hier noch die Restwerte ermittelt werden müssen.
Der Versand des Gutachtens auf dem Postweg nimmt zusätzlich 2-3 Werktage in Anspruch. Natürlich kann im Voraus eine Kopie per Email versandt werden. 

Tipp:

Natürlich kann Ihnen das Gutachten vorab zunächst auch per E-Mail oder WhatsApp kostenfrei und ohne weiteren Zeitverlust, direkt nach Erstellung, zugesendet werden.
Das spart Zeit, schützt die Umwelt und Sie finden das Gutachten immer schnell wieder und haben direkten Zugriff drauf.

Natürlich ist ein Gutachten nicht gratis und es wäre unseriös dies zu behaupten.
Stattdessen konfrontieren wir Sie mit der Realität – und genau DAS ist Ihr Vorteil:

Deutschland ist ein Rechtsstaat und hier ist nahezu alles gesetzlich geregelt – auch die Situation eines Unfalls. Und das ist für den Geschädigten positiv zu werten.
Der Verursacher des Schadens, bzw. dessen Versicherung ist gesetzlich zur Zahlung von Schadenersatz verpflichtet. Dazu zählen auch die Kosten für die Beauftragung eines Sachverständigen oder eines Rechtsbeistandes.

Somit ist gewährleistet, dass sowohl der eigentliche Schaden am Fahrzeug ersetzt wird als auch ausnahmslos jedes Unfallopfer sich einen Gutachter und einen Rechtsanwalt leisten kann.
Der konkrete Preis eines Gutachtens bemisst sich an der Höhe des Schadens an Ihrem Fahrzeug. Da die Schadensumme im Vorfeld nicht bekannt ist, sind auch die Kosten für das Gutachten im Vorfeld nicht kalkulierbar.
Der Bundesgerichtshof hat jedoch Preise, entsprechend der Schadenhöhen und der Nebenkosten bestimmt, welche unsere Gutachter selbstverständlich übernommen haben, um Ihnen bestmögliche Transparenz zu geben.

Streng genommen muss hier zwischen behobenen Vor- /Altschäden und nicht behobenen Vorschäden unterschieden werden.

Behobene Vorschäden:
Vorschäden sind einschließlich Reparaturumfang und Qualität zu beschreiben und zu dokumentieren.
Es ist dabei von hoher Wichtigkeit, dass Vorschäden qualifiziert beschrieben werden. Voraussetzung dafür ist eine gründliche Untersuchung des Fahrzeuges.
Werden keine Vorschäden festgestellt, so ist auch dies unbedingt anzugeben.
Im Falle eines reparierten Vorschadens, ist dieser neben dem schriftlichen Vermerk auch fotografisch zu dokumentieren, um spätere Diskussionen zu vermeiden.

Nicht behobene Vorschäden / Altschäden:
Unter einem nicht behobenen Vorschaden versteht man eine noch nicht behobene Beschädigung an einem Kraftfahrzeug.
Dies können Unfallschäden, Gebrauchsschäden wie Dellen, Beulen, Kratzer oder auch Korrosionsschäden sein. Auch Verschleißschäden sind Altschäden

Die Versicherungsunternehmen sind nicht dazu verpflichtet, dass sie den Geschädigten besser stellen müssen. Wenn eine Versicherungsgesellschaft einen Schaden begleichen muss, werden (im Kaskoschadenfall) darum nur die Kosten für die altersbedingte Wiederbeschaffung bei bestimmten Fahrzeugbestandteilen ersetzt.
Aus diesem Grund gibt es bei Versicherungsunternehmen den sogenannten „Abzug Neu-für-Alt“, kurz NFA.

Von einer Wertverbesserung wird dann gesprochen, wenn die Instandsetzung eines Haftpflichtschadens dazu führt, dass sich der Veräußerungswert des Unfallfahrzeuges erhöht.
So gilt es für den Kfz-Sachverständigen zu prüfen, ob etwaige unreparierte Vorschäden vorhanden sind oder aber starker Verschleiß an einzelnen Teilen vorlag, welche bedingt durch den Unfallschaden instandgesetzt und dadurch verbessert wurden.
Kommt es durch einen Unfallschaden zu einer Reparatur-bedingten Wertverbesserung bzw. erhöht sich der Gesamtwert des Fahrzeugs dadurch, so muss dies im Sachverständigengutachten ausgewiesen werden.
Das Ausweisen der Wertverbesserung ist erforderlich, da eine Bereicherung des Geschädigten durch einen Unfall nicht stattfinden darf.

Eine Reparaturbestätigung ist eine schriftliche Erklärung eines Gutachters bzw. Sachverständigen, die bestätigt, dass sämtliche Schäden / welche Schäden an einem Fahrzeug behoben wurden.
Dabei ist die Qualität der Reparaturarbeiten oder die Werkstatt zweitrangig.
Eine solche Erklärung erfolgt meist nach einem Unfall im Straßenverkehr und sollte dann auch bei der Versicherung und / oder dem eigenen Anwalt zur Verfügung gestellt werden.

Der Versicherungsgesellschaften greifen auf eine Datenbank (HIS) zurück, in der sämtliche Schäden eingetragen werden.
Mit Ihrer Reparaturbestätigung haben Sie nun die Möglichkeit eventuelle Schäden an Ihrem Fahrzeug aus der Datenbank löschen zu lassen.

Immer wieder stellt sich für Unfallopfer die Frage, ob ein Kostenvoranschlag nicht vielleicht als Nachweis des Schadens ausreichend ist. Um diese Entscheidung zu erleichtern haben wir Ihnen hier die grundsätzlichen Unterschiede gegenübergestellt.

Kostenvoranschlag
Gutachten
Geringere Stundenverrechnungssätze der Reparaturwerkstatt
Volle Stundenverrechnungssätze der Marken-Vertragswerkstatt
Einfache Ersatzteilpreise
Ersatzteilpreise mit Herstellerzuschlag
Teilweise Nebenkostenerfassung
Vollständige Nebenkostenerfassung
Keine Wertminderung
Wertminderung wird ermittelt
Kein Nutzungsausfall
Nutzungsausfall wird berechnet
Sie müssen in die Werkstatt fahren
Gutachter kommt zu Ihnen
Kein Schadennachweis
Gerichtlich zugelassenes Beweismittel
Keine Ermittlung des Wiederbeschaffungswertes
Fahrzeugwert wird ermittelt
Keine Restwertermittlung
Restwert wird verbindlich ermittelt
Keine Berücksichtigung von Zubehör
Zubehör wird bewertet
Kostenvoranschlag ist nicht immer erstattungsfähig
Gutachtenkosten sind gesetzlich geregelt zu Lasten des Unfallverursachers
Keine Möglichkeit der Totalschadenabrechnung gegeben
Möglichkeit der Totalschadenabrechnung gegeben
Keine Angabe der Verkehrssicherheit
Angabe zur Verkehrssicherheit und Fahrtüchtigkeit ist gegeben
Keine verbindliche technische Reparaturfreigabe möglich
Technische Reparaturfreigabe wird verbindlich gegeben
Kein Nachweis über reparierte und unreparierte Vorschäden
Reparierte und unreparierte Vorschäden werden dokumentiert
Kein Nachweis über Fahrzeugzustand
Fahrzeugzustand wird nachgewiesen
Keine Bilddokumentation über den Schaden
Bilddokumentation über Schaden wird erstellt und 10 Jahre für Sie gespeichert
Keine Bilddokumentation über Fahrzeugzustand
Bilddokumentation über Fahrzeugzustand wird erstellt und 10 Jahre für Sie gespeichert
Kein Anspruch auf Ausgleich nachträglich erkannter Schäden
Anspruch auf Ausgleich von nachträglich erkannten Schäden, die im Zusammenhang mit dem Unfall stehen


Ein Kostenvoranschlag stellt lediglich ein kaufmännisches Angebot zur Beseitigung bestimmter, erkannter Beschädigungen dar. Das Gutachten jedoch ist der einzige Weg, ein nachhaltiges und dauerhaftes Beweismittel mit der Möglichkeit einer späteren vollständigen Schadenregulierung zu erhalten und damit absolut unverzichtbar bei einem Unfall.

Haftpflicht
Teilkasko
Vollkasko
Wie ist der schaden Passiert
Ihnen wurde ein Schaden von einem fremden Fahrzeug zugefügt
Haftet für Schäden am eigenen Fahrzeug durch höhere Gewalt
Selbstverschuldetet Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug
Gutachter
Freie Gutachterwahl ab 750€
Meist über einen Kostenvoranschlag oder die Versicherung schickt einen eigenen Gutachter ab einer bestimmten Schadenhöhe raus
Meist über einen Kostenvoranschlag oder die Versicherung schickt einen eigenen Gutachter ab einer bestimmten Schadenhöhe raus
Kosten
Übernimmt die Versicherung des Schädigers / Unfallverursachers
Eigene Versicherung ggf. mit Selbstbeteiligung
Eigen Versicherung ggf. mit Selbstbeteiligung
Gruppe
Nutzungsausfallentschädigung pro Tag
A
23 €
B
29 €
C
35 €
D
38 €
E
43 €
F
50 €
G
59 €
H
65 €
J
79 €
K
119 €
L
175 €